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Der Ehrentitel Held der Arbeit wurde an Personen verliehen, die durch ihre besonders hervorragende, bahnbrechende Tätigkeit, insbesondere in der Industrie, der Landwirtschaft, dem Verkehr oder dem Handel oder durch wissenschaftliche Entdeckungen oder technische Erfindungen sich besondere Verdienste um den Aufbau und den Sieg des Sozialismus erworben haben und durch diese Tätigkeit die Volkswirtschaft und damit das Wachstum und das Ansehen der DDR förderten. Die Auszeichnung war mit einer hohen Prämie versehen und auch gerne noch mit zusätzlichen Vergünstigungen. Das Ehrenzeichen wird auf der linken oberen Brustseite getragen.
Platzierung der Orden der DDR nach Wertigkeit:
Platz 1: Karl-Marx-Orden
Platz 2: Held der DDR
Platz 3: Held der Arbeit
Platz 4: Stern der Völkerfreundschaft
Platz 5: Vaterländischer Verdienstorden
Platz 6: Banner der Arbeit
Es gibt unterschiedliche Größen bei den Etuis; alle sind rot, manche mit Prägung z.B.: Aufdruck Vorderseite mit goldenem Rand oder mit Aufschrift HELD DER ARBEIT
vergeben nur 1950
Silber 835, ohne Interimsspange, Trägerspange mit langem Band / Schraube + runder Mutter
mit Urkunde (incl. 1 Unterschrift), Urkundenmappe 32,5 x 41,5cm
mit Trägerausweis
vergeben nur 1951
Silber 835, ohne Interimsspange
mit Urkunde (incl. 1 Unterschrift), Urkundenmappe 32,5 x 41,5cm
mit Trägerausweis
vergeben ab 1952 bis 1953
Silber 835, ohne Interimsspange
mit Urkunde (incl. 1 Unterschrift), Urkundenmappe 32,5 x 41,5cm
mit Trägerausweis
vergeben ab 1954 bis 1956
Silber 900 vergoldet, mit Interimsspange
mit Urkunde (incl. 1 Unterschrift), Urkundenmappe 32,5 x 41,5cm
mit Trägerausweis
mit eingeschlagener Verleihungsnummer und Verleihungsjahr (von 1954-1955 im Jahr 1956 wurden ausschließlich nur Orden mit der Jahreszahl 1955 verliehen da diese im Jahr 1955 vorproduziert wurden)
mit eingeschlagenen Herstellerzeichen MB
vergeben nur 1954 als Ersatz (im Tausch) für die Silber-Orden 53a, 53b und 53c
Silber 900 vergoldet, mit Interimsspange
mit Urkunde (incl. 1 Unterschrift), Urkundenmappe 32,5 x 41,5cm
mit Trägerausweis
mit eingeschlagener Verleihungsnummer und Verleihungsjahr (von 1950-1953)
mit eingeschlagenen Herstellerzeichen MB
vergeben ab 1957 bis 1958
Silber 900 vergoldet, mit Interimsspange
mit Urkunde (incl. 1 Unterschrift), Urkundenmappe 32,5 x 41,5cm
mit Trägerausweis
mit eingeschlagener Verleihungsnummer
mit eingeschlagenen Herstellerzeichen MB
vergeben ab 1959 bis 1972
Silber 900 vergoldet, mit Interimsspange
mit Urkunde (incl. 1 Unterschrift), Urkundenmappe 32,5 x 41,5cm
mit Trägerausweis bis 1965
ohne Verleihungsnummer
mit eingeschlagenen Herstellerzeichen MB
vergeben ab 1973 bis 1974
Buntmetall goldfarben, mit Interimsspange
mit Urkunde (incl. 4 Unterschriften), Urkundenmappe 23,0 x 32,5cm
ohne Trägerausweis
ohne Verleihungsnummer
mit eingeschlagenen Herstellerzeichen MB
vergeben ab 1975 bis 1989
Buntmetall goldfarben, mit Interimsspange
mit Urkunde (incl. 1 Unterschrift), Urkundenmappe 23,0 x 32,5cm
ohne Trägerausweis
ohne Verleihungsnummer
ohne Herstellerzeichen MB
Es gab ein Ehrengeld von 10.000 Mark Steuerfrei zu diesem Ehrengeschenk. Dann gab noch bei einzelnen Verleihungen zusätzliche Leistungen: schneller an ein Neuwagen zu kommen oder an eine Neubauwohnung oder auch an einen besseren Urlaubsplatz.
53a + 53b + 53c haben keine Interimspange (es gibt eine emaillierte Spange als Muster)
53d + 53e + 53f + 53g + 53h + 53i haben eine Interimspange
Hergestellt: VEB Metallwaren „Stanzila“ in Dresden
Woran zu erkenn.: Umschrift auf der Mutter MEWA-STANZILA Dresden
Hergestellt: VEB Metallwaren „Stanzila“ in Dresden
Woran zu erkenn.: Umschrift auf der Mutter MEWA-STANZILA Dresden
Hergestellt: VEB Metallwaren „Stanzila“ in Dresden
Woran zu erkenn.: Umschrift auf der Mutter MEWA-STANZILA Dresden
Hergestellt: MB = MünzeBerlin
Woran zu erkenn.: Prägung MB auf der Rückseite
Hergestellt: MB = MünzeBerlin
Woran zu erkenn.: Prägung MB auf der Rückseite
Hergestellt: MB = MünzeBerlin
Woran zu erkenn.: Prägung MB auf der Rückseite
Hergestellt: MB = MünzeBerlin
Woran zu erkenn.: Prägung MB auf der Rückseite
Hergestellt: MB = MünzeBerlin
Woran zu erkenn.: Prägung MB auf der Rückseite
Hergestellt: bei MünzeBerlin
Woran zu erkenn.: ohne Prägung MB auf der Rückseite
Der Trägerausweis ist rot in den Maßen 11,2 x 8,2cm zum Aufklappen. Auf der Deckseite ist in goldener Schrift geschrieben: Deutsche Demokratische Republik. Linke Innenseite steht der NAME, GEBOREN AM, IST AUSGEZEICHNET ALS – HELD DER AREBIT und dann wo und wann ausgestellt mit Stempel und Unterschrift der Behörde. Rechte Innenseite ist ein Foto daneben steht AUSWEIS darunter (immer bei Ehrentitel Held der Arbeit) NR. II /__/__ dort wurde per Hand die Nummer eingetragen. Die erste Nummer ist die Verleihungsnummer vom Ausweis und die zweite Nummer ist die Jahreszahl wann der Titel verliehen wurde. Unter dem Foto ist ein Feld für EIGENHÄNDIGE UNTERSCHRIFT und auch auf dieser Seite wurde dann ein Stempel aufgebracht. Rückseite leer. Von 1950 – 1965 dann wurde die Ausgabe von Trägerausweisen eingestellt.
Unterschiede:
Beim Stempel, da diese in den ersten Jahren noch ein anderes DDR-Logo hatten.
Urkunden-Mappe
Es gibt 2 Ausführungen von diesen Mappen beide sind rot und auf beiden steht vorne in goldenen Buchstaben: HELD DER ARBEIT
1. von 1950 – 1972 Urkundenmappe 32,5 x 41,5cm
2. von 1973 – 1989 Urkundenmappe 23,0 x 32,5cm
Urkunde
Es gibt 3 Ausführungen von diesen Urkunden, der Unterschied liegt bei den Abmaßen und bei der Anzahl der Unterschriften.
1. von 1950 – 1972 Abmaße 32,5 x 41,5cm mit 1 Unterschrift und Siegel
2. von 1973 – 1974 Abmaße 23,0 x 32,5cm mit 4 Unterschriften
3. von 1975 – 1989 Abmaße 23,0 x 32,5cm mit 1 Unterschrift
Es konnte nur durch eine Abstimmung Verleihungen geben.
1950 – 1959 Herr Wilhelm Pieck
1960 – 1972 Herr Walter Ulbricht
1973 – 1976 Herr Willi Stoph (hat Adolf Hennecke 1973 den Ehrentitel verliehen)
1977 – 1989 Herr Erich Honecker
Der Ehrentitel wurde 19.04.1950 gestiftet und am 05.02.1990 beendet per Gesetz.
von 1950 bis 1955 hauptsächlich am 13. Okt den “Tag der Aktivisten“
von 1956 bis 1989 am 7. Okt. den “Jahrestag der DDR Gründung“
von 1973 bis 1989 am 1. Mai den “Tag der Arbeit“
Auch gerne zu besonderen Geburtstagen der Genossen, oder Botschafter der UDSSR.
Aber auch zusätzlich zu besonderen Feierjahren der DDR wurden größere Stückzahlen vergeben.
- Am 09. Januar 1973 wurde beschlossen, im Wettbewerb zur Erfüllung und Übererfüllung des Volkswirtschaftsplanes 1973, dass im Januar/Februar 1974 – 1000 Ehrentitel „Held der Arbeit“ zusätzlich vergeben werden. Diese wurden bei unterschiedlichen Versammlungen und Veranstaltungen in den Bezirken verliehen, insbesondere bei den Vorbereitungen des 25. Jahrestages der DDR im Jahr 1974.
- Zu besonderen Kongressen wie z.B. für Lehrer und Erzieher des VIII. Pädagogischen Kongresses 18. Oktober 1978.
In der 4. Ausführung (53d) und der 5. Ausführung (53e) wurden Verleihungsnummern und Jahreszahlen eingeschlagen, in der 6. Ausführung (53f) wurde dann nur noch die Verleihungsnummer eingeschlagen danach gab es keine Zahlen mehr.
Besonderheit bei den Jahreszahlen: Im Jahre 1956 wurden vorproduzierte Orden aus dem Jahre 1955 verliehen.
Besonderheit bei den Verleihungsnummern: Es gibt einzelne Orden wo auf der Rückseite eingschlagen wurde z.Bs. E5 das sind Ersatzorden.
Interimspange (ab 4. Ausführung 53d)
Orden mit Tragespange
Etui
Urkunden-Mappe
Urkunde
Trägerausweis (bis 1965)
Geschenk (Ehrengeld)
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